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Alex Sandor tritt dem Team bei /// Team fährt im Imola auf P16 /// 8H von PAUL RICARD ab 17:30 Live auf JDTV /// JD RACING TEAM SUCHT FAHRER! /// Barcelona Endurance - "Wir können es noch" ///
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IMOLA WIRD ZUR PROBE 

Das Rennen in Imola stand am 07.03.2026 an. Bereits im Vorfeld, während des Trainings, war dem Team um M. Johnson und M. M. Decker unklar, wie sich das Auto unter Rennbedingungen verhalten würde. Die niedrigen Temperaturen auf der Strecke machten es dem Lexus extrem schwer, den nötigen Grip aufzubauen.

Turbulenter Start und Reifendruck-Probleme

Der Start verlief zunächst ordentlich, doch ein "Start nach dem Bilderbuch" sollte es nicht werden: Im hinteren Feld wurde erneut nicht aufeinander geachtet, weshalb der Lexus das Rennen mit einem leichten Schaden aufnehmen musste. Zu einem geplanten Stint-Wechsel kam es im ersten Anlauf jedoch nicht – aufgrund falscher Reifendrücke wurde der Wagen unkontrollierbar, was zum vorzeitigen Abbruch führte.

Das Team entschied sich daraufhin, das Rennen in einer späteren Lobby erneut zu bestreiten. Mit dem Wissen aus dem ersten Versuch ging es diesmal primär ums Überleben. Doch auch hier blieb man in Turn 1 nicht verschont: Zu geringe Abstände und spätes Bremsen der Hintermänner beförderten den Lexus ins Kiesbett. Da der Schaden gering blieb, konnte M. Johnson seinen Stint ohne zusätzlichen Boxenstopp fortsetzen. Der restliche Verlauf verlief weitestgehend reibungslos, abgesehen von vereinzelten kleineren Drehern.

Fahrerstimme zur Performance

M. Johnson: "Seit dem BoP-Update ist der Lexus leider nicht mehr das, was er einmal war. Auf der Hinterachse ist das Fahrverhalten unberechenbar geworden. Insgesamt sind wir seit den Änderungen sehr unzufrieden. Auch der Porsche hat sich massiv verändert, obwohl die BoP nur um 7 Kilo angepasst wurde."

Strategiepoker am Ende

Der Stint von Decker verlief planmäßig. Die Pace war ordentlich und er hielt den Lexus sicher auf der Strecke. Dank der Erkenntnisse aus dem ersten Rennen waren die Reifendrücke nun optimal eingestellt.

Im darauffolgenden Stint von M. Johnson wurde es taktisch kritisch: Das Team kalkulierte, ob man durch gezieltes Kraftstoffmanagement eventuell auf einen letzten Boxenstopp verzichten könnte. Da die Reifen ohnehin kaum noch Pace hergaben, wurde das "Sparen" attraktiv – ein Erfolg hätte mindestens zwei Plätze gutgemacht.

Letztlich platzte der Traum jedoch, da die Zeit nicht ausreichte und der Vorsprung auf die Verfolger zu stark schmolz. Ein kurzer Tankstopp war unumgänglich. Am Ende sicherte sich das Team einen versöhnlichen 9. Platz, womit man genügend Punkte sammelte, um bis zum nächsten Rennen in Sebring in den Top 25 zu bleiben.

Ausblick auf Sebring

In Sebring wird das Team verletzungsbedingt auf M. M. Decker und T. Reckler verzichten müssen. Die 6 Stunden werden stattdessen von der Rückkehrerin J. Mashevska und M. Johnson bestritten. Letzterer konnte bereits in einem Weekly-Rennen unter Beweis stellen, dass der Lexus auch auf dieser Strecke eine Herausforderung darstellen wird.

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