"Sehr enttäuscht": Bitterer Saisonauftakt für Johnson in Catalunya
Der Start in die 10. Saison des LMGT3 Sprint Cups verlief für M. Johnson alles andere als nach Plan. Trotz intensiver Vorbereitung musste sich die Startnummer 21 im Aston Martin mit einem ernüchternden 17. Platz begnügen.
Das Temperatur-Dilemma
Schon in der Vorbereitung zeichnete sich ab, dass der Aston Martin auf dem Kurs in Catalunya eine "Zicke" ist. Johnson kämpfte mit massiven Überhitzungsproblemen an den Reifen und fand nie die richtige Balance.
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Reifenmanagement: Der Aston reagierte extrem empfindlich auf die Asphalttemperaturen.
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Spritstrategie: Während die Konkurrenz effizienter haushaltete, wurde Johnson zu einem Tankstopp gezwungen.
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Pech beim Undercut: Ein taktischer Versuch, Boden gutzumachen, wurde im Keim erstickt, als P2 beim Überrundungsvorgang seitlich in Johnsons Wagen rutschte.
Mentale Last: "Privat geht gerade alles den Bach runter"
Hinter der sportlichen Enttäuschung steckt jedoch eine weitaus schwerere Last. Johnson gab offen zu, dass ihn ein persönlicher Schicksalsschlag – der Tod eines Familienmitglieds kurz vor dem Rennen – sowie weitere private Probleme massiv belasteten.
"Ich konnte nicht liefern, weil ich mich momentan nicht komplett auf das Rennfahren fokussieren kann", so Johnson nach dem Rennen.
Blick nach vorn: Kann Imola die Wende bringen?
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Bereits morgen Nacht um 01:00 Uhr (Live ab 22:30 auf JDTV) geht es nach Imola für die 2.4h Series. Doch die Sorgenfalten bleiben:
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Vorgeschichte: Schon im Lexus war die Balance in Imola aufgrund der Temperaturen ein Albtraum.
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Hoffnung: Johnson hofft, dass der Aston Martin in der Langstrecke konstanter agiert und er trotz der privaten Umstände den Kopf für das Rennen frei bekommt.
Ein persönliches Wort dazu:
Ehrlichkeit verdient Respekt. Dass Johnson trotz des privaten Chaos überhaupt ins Cockpit gestiegen ist, zeigt seinen Kampfgeist. In solchen Momenten rückt das sportliche Ergebnis eigentlich in den Hintergrund. Wir drücken die Daumen, dass Imola ein versöhnlicheres Pflaster wird.