Imola-Krimi: Johnson trotzt dem „verkehrten“ Aston Martin
Das war ein echtes Mammut-Programm für M. Johnson! Direkt nach dem 4-Stunden-Endurance-Rennen in Barcelona ging es für ihn nach Imola – und das mit einem Auto, das sich physikalisch gesehen ziemlich "eigenwillig" verhält. Nach einem kräftezehrenden Tag im Cockpit startete M. Johnson am 12.04. bei den 2.4h von Imola. Doch statt eines entspannten Ausklangs wartete eine technische Rätselaufgabe auf unsere Nummer 21.
Die kuriose „Low-Fuel“-Logik
Normalerweise werden Rennwagen schneller, je leerer der Tank wird (weniger Gewicht). Beim Aston Martin scheint die Welt jedoch kopfzustehen:
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Peak-Performance: Solange der Tank voll ist und die Reifen warm werden, liefert der Wagen ab.
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Das Problem: Sobald die Spritmenge sinkt, bricht die Pace ein. Johnson kommentierte das trocken: „Es ist etwas komisch, im Low-Fuel-Bereich fährt das Auto plötzlich nur noch rückwärts.“
Qualifying unter Druck
Die Charakteristik des Wagens machte das Qualifying zu einer Zitterpartie. Wegen der Probleme mit wenig Sprit an Bord musste Johnson bereits nach zwei Runden abbrechen. Hinzu kamen extrem strenge Track Limits, die dazu führten, dass am Ende nur eine einzige gezeitete Runde auf dem Tableau stand.
Versöhnliches Ergebnis: P8 in den Punkten
Trotz der widrigen Umstände und der schlechten Stimmung bezüglich der Fahrzeug-Balance zog sich Johnson beachtlich aus der Affäre:
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Ergebnis: P8 – ein Resultat, mit dem er angesichts der Pace-Probleme am Ende des Stints „mehr als zufrieden“ ist.
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Fahrspaß: Trotz der Zickigkeiten des Astons betont Johnson, dass das Auto dennoch Spaß macht. Er muss lediglich noch lernen, mit den speziellen Eigenheiten umzugehen.
Ausblick: Mythos Le Mans
Viel Zeit zur Analyse bleibt nicht. Schon am Mittwoch steht der nächste Klassiker an: Le Mans. Nach den Erfahrungen aus Barcelona und Imola wird es spannend sein zu sehen, wie der Aston Martin auf den langen Geraden an der Sarthe reagiert.
Fazit: > Johnson beweist Kämpferherz. Nach über 6 Stunden Rennsport an einem Tag einen achten Platz nach Hause zu fahren, während das Auto gegen einen arbeitet, verdient Respekt. Hoffen wir, dass der Aston in Le Mans wieder „vorwärts“ fährt, wenn der Tank leerer wird!